Die unglückliche Ehe – Dresdner Bank wurde aufgekauft
Nun ist es also amtlich. Die Dresdner Bank wird nicht mehr zu ihrer Mutter, der Allianz Versicherung gehören, sondern von nun ab eine Ehe mit der Commerzbank eingehen. Eine Superbank ist geplant, die der Deutschen Bank, der Nr. 1 auf dem Bankenparkett unseres Landes, den Platz ganz oben streitig machen soll.
Ob das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist wieder mal nur, es werden die Köpfe von Mitarbeitern rollen bei der Dresdner Bank. Gleich 9.000 Stellen sollen weltweit wegfallen. Und das vor allem im Firmen- und Privatkundenbereich. Tja, anstatt mehr zu bieten durch die Übernahme, stutzt die Commerzbank nun das Bankgeschäft. Was soll das denn bitte? Was wird nun aus den Kunden werden, die nun verunsichert sind?
So einige meinen ja, es ist gut, dass die Dresdner Bank in deutschen Händen geblieben ist. Fakt ist jedoch: Genau deshalb werden jetzt die Stellen gestrichen. Pfui Commerzbank, kann man da nur sagen!
Die Deutschen Banken dürften nach dem Krieg mit 0 Mark angefangen haben. Ausländische Banken dürften da viel Geld besessen haben und heute noch weitaus mehr. Erstaunlich, dass da die Bank in Deutschland geblieben ist und nicht viel finanzkräftigere Banken die Übernahme getätigt haben. Hat das einen Grund, war die Bank aus irgendwelchen Gründen nicht so gefragt? Diese Fragen stelle ich mir bei dieser Transaktion.
Kommentar von Lothar Seifert — September 7, 2008 @ 12:39
Das war aber schon abzusehen das sich die Banken irgendwann mal zusammen schliessen. Wenn das so weiter geht haben wir bald nur noch eine staatliche oder private Bank quasi mit Monopol.
Ich finde es nur schade das die Kunden nicht nach ihrer Meinung gefragt werden, denn sie machen ja den Großteil der Banken aus.
Kommentar von Deelian — September 28, 2008 @ 8:19
Naja das die Übernahme kommt bzw. dass die Dresdner Bank ausgegliedert wird von der Allianz Versicherung war zumindest den Angestellten seit längerem klar. Das dabei Arbeitsplätze gestrichen werden auch. Das freut den Aktionär, die Angestellten weniger. Aber den Angestellten in einem solchen Unternehmen in der Finanzbranche sollte doch eigentlich klar gewesen sein um was es geht in der Branche: Profit.
Kommentar von Tobias — November 6, 2008 @ 8:00