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Oktober 6, 2007

Stumme Schreie

Kategorie: Alltags-Sorgen — Easy @ 11:19

Ich bin bloß die Stimme eines Kindes, eines Kindes das mit vielen Gleichaltrigen jeden Tag um ihre Zukunft weint. Ich bin bloß eine Stimme, die ihre stummen Schreie gegen die undurchdringlichen Masken der Menschheit, die nicht enden wollende Gleichheit des Leides welches sich jeder täglich selbst und anderen zufügt, noch nicht vergessen hat. Ich sehe mit unendlicher Trauer in die Ferne, und doch sehe ich nichts vor mir. Ich höre mit einem schwachen Hauch der Hoffnung nach einem empörten Aufschrei der Leute, die sich um mich sorgen sollten und sehen, dass ich nicht in eine Zukunft hineinwachsen muss, die man eigentlich vor mir verstecken müsste, und doch höre ich nichts, außer die stummen Schreie die schon bald für immer ungehört verhallen werden, um die sich nie jemand gekümmert hat. Welch schreckliche Angst habe ich bereits, dass ich eines Tages meine Schreie vergessen, den Schimmer der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in meinen Augen erlöschen lasse, mir eine Maske aufzwingen lasse wie die, die tagtäglich von anderen Tausenden getragen wird, mich einreihe in das Glied der trainierten und gut geölten Maschinen, die sich Menschen schimpfen. Bitte helft mir, helft mir die Zukunft etwas zu verbessern, so dass ich mit Freuden und Glück meiner Zukunft entgegen sehen kann, ich bitte jeden einzelnen, denn was können die Hände eines Kindes gegen die Macht der Flutwelle von Dummheit und Egoismus, Unwissenheit und Machtgier, Verwirrtheit und Habgier, ausrichten? Wenn jeder einzelne etwas für jemand anderen tut, für sich selbst oder die Allgemeinheit, so macht er schon den ersten Schritt in die richtige Richtung, und wenn viele diesen Schritt tun, werden all die Schreie nicht mehr verhallen….!

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2 Kommentare »

  1. Wahrlich ein wundervoller Text. Ich habe ihn bisher noch nie gesehen und bin jetzt auch zu faul noch groß bei google nach dem Verfasser zu suchen und wenn du den selbst geschrieben hast dan meine Hochachtung, ich glaube dieser Text spricht vielen aus der Seele doch genauso vielen wie er aus der Seele spricht vergessen ihn auch wieder, leider.
    Wer aber in diese Richtung einen guten Film sehen will sollte sich “Das Glücksprinzip” ansehen. Ein überragender Film in der ein kleiner Junge eine Idee hat die die Welt verändert und sogar verändern könnte wären die Menschen nicht so gleichgültige und interesselosen Wesen die einfach nur Gedankenlos durch die Welt gehen und sich lieber Sorgen um sinnlose und unwichtige Dinge machen.
    Utopia ist nicht realisierbar und bleibt auf immer ein Traum.
    Auch wenn Utopia wahrscheinlich langweillig wäre.
    Aber schlimmer als Langeweile und alles andere ist Gleichgültigkeit, für mich das schlimmste was in einem Menschen vorgehen kann.

    Kommentar von DreamOfUtopia — November 9, 2007 @ 3:23

  2. Dankeschön!! ^^ Habe ich selbst geschrieben, da kannst du suchen, solange du möchtest!! ;-)

    Man braucht sich keinen Film anzuschauen, um das zu checken, man bekommt solche Situationen tagtäglich selbst mit. Traurig, maßlos traurig, aber leider wahr!!

    Ich finde, Utopia kommt ganz allein aus jedem Individuum selbst und ist in jedem Menschen tief verboregen, nur es zu finden, ist eine der schweirigsten Sachen, die es gibt. Deswegen kann es auch nicht langweilig sein, denn es bedeutet nicht Perfektionismus bis zur Übelkeit, sondern einfach das perfekt Glück für einen selbst.Utopia ist wundervoll, und auch schon der Glaube daran hält einen am Leben. Wir auch oft mit der tatsache verwechselt, dass der Mensch ohne Wünsche nicht lebensfähig ist, aber ich denke, wenn man sein persönliches Utopia hat, braucht man nichts anderes mehr. Nur wie kann man sein Utopia finden, wenn um einen herum alles in der Gleichgültigkeit der Masse untergeht?

    Oder wie kann man sich über den passenden Lippenstift den Kopf zerbrechen, wenn man genau weiß, dass dafür einige Tiere gestorben sind? Wie kann man eine 20 Cent Kiwi kaufen, wenn man weiß, dass die Tränen eines Kindes darüber geflossen sind? Wie kann man sich über einen ungerechten Lehrer aufregen, wenn Tausened im gleichen Alter im krieg verstümmelt werden und deren sehnlichster traum es ist, einmal in ihrem Leben über die Schwelle einer Schule gehen zu dürfen, den Duft eines frischen Buchs einatmen oder einfach nur satt zu sein? Wie kann z.B George W. Bush in der Nacht ruhig schlafen, wenn er weiß dass er Tausende Familien in den Tod schickt, Abertausende Existenzen zerstört, Millionen Weisen zurüklässt, alles wegen Profitgier?

    Ich frage dann nur noch, ob es ein Wunder ist, dass meine Generation Angst vor zukünfitgen Kindern hat, die sie in eine derart zerstörte, wahnwitzige und grausame Welt zeihen lassen sollen, denen sie eine Welt erklären müssen, die sie am liebsten vor ihene verstecken würden? Wenn auch nur einer anfängt auf das hinauf nachzudenken, iat das schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!!

    Kommentar von Easy — November 10, 2007 @ 11:00

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