Sucht ist …Verbrechen oder Krankheit?
Für mich ist Sucht = Krankheit Süchtige haben einen Fehler gemacht, sie haben etwas ausprobiert das sie so in den Bann gezogen hat das sie abhängig wurden!
Süchtige haben einen Fehler gemacht, sie haben etwas ausprobiert das sie so in den Bann gezogen hat das sie abhängig wurden!Sind sie deshalb Kriminelle?
Wenn wir Süchtige wie Verbrecher behandeln oder als ob sie eine ansteckende Krankheit hätten grenzen wir sie aus unserer Gesellschaft aus. Ins Abseits gedrängt flüchten sie noch mehr in ihre Sucht, was häufig zu Geldproblemen und daraus folgender Beschaffungskriminalität führt.
Um diesen Kreislauf rechtzeitig zu unterbrechen brauchen wir Gesetze die es ermöglichen Rechtzeitig und Effizient einzuschreiten.
Verbot von privatem Drogenbesitz,
Registrierung von Personen bei denen Drogen gefunden werden.
Ärztliche Untersuchung, Beratung, und Ausstellung eines Süchtigen Ausweises der es den Süchtigen ermöglicht die benötigte Droge legal in Apotheken zu kaufen. (nur benötigte Menge)
Illegalen Handel oder besitz von Drogen weiter streng bestrafen.
Beschlagnahmte Drogen nicht vernichten sondern untersuchen und wenn brauchbar an Spitäler, Ärzte und Apotheken weiterverkaufen. (International) Eventuell durch ein Staatliches Drogenhandelszentrum. Das bei entsprechendem Bedarf auch die Möglichkeit hat die benötigten Grundstoffe direkt von den Bauern oder legalen Händlern zu kaufen.
Vorteile
Mehr Kontrolle der Drogenszene.Schutz der Süchtigen vor gefährlichen Verschnitten.
Keine Kriminalisierung von Kranken.
Wahrscheinlich auch freiwillige Registrierung von Süchtigen die Sicherheit und Qualität einer Apotheke bevorzugen, bei einem Preis der etwas unter dem Schwarzmarktpreis liegt
Mehr Chancen auf Entwöhnung durch regelmäßige Beratung (in den Apotheken und bei Ärzten).
Mehr Geld für den Staat (durch monopolisierten Verkauf).
Weniger Geld in den Kassen der Drogenbosse. Dadurch auch
weniger Geld für Internationalen Terrorismus.
Weniger Anreiz für Jugendliche Drogen zu versuchen, Wer will schon Krank sein?
Auch die Bauern in den meist armen Erzeugerländern können legal ihre Produkte Verkaufen und müssen nicht Geschäfte mit Verbrechern machen.
Wenn sie derselben Ansicht sind dann senden sie diese Seite an Zeitschriften, Politiker, Einflussreiche Personen und Freunde!
Gibts denn auch Nachteile?
Wer soll den legalen Drogenkonsum finanzieren wenn der Kunde kein Geld hat? Und was machen Drogenbosse, wenn Sie keine Drogen mehr verkaufen können? Werden Sie zu Menschenhändler, die kleine Kinder an Pädophile vermitteln? - Nach dem Motto Pädophiler sucht Kind - bitte selektieren Sie…
Drogensüchtige bauen auch Scheisse, wenn Sie Ihre Drogen legal erwerben können…
Meinst du, dass sich die Menge der Konsumenten verringert, wenn es für die Drogenbosse nicht mehr interessant ist? Für Drogenbosse wird es immer interessant sein, denn einen Schwarzmarkt gibt es immer.
Kommentar von Franckey — September 24, 2007 @ 2:43
Anwort von Johann
Danke für Deine stellungnahme Francky!
Niemand soll für Süchtige Drogen finanzieren.
Egal was Drogenbosse und ihre Helfer machen… sie werden etwas weniger Geld zur Verfügung haben als bisher.
Wenn Süchtige “Scheisse” bauen , würde man sie wahrscheinlich schneller dabei erwischen als bisher (sie sollten doch registriert sein).
Natürlich giebt es immer einen Schwarzmarkt für Dinge die verboten sind. Wenn aber die Polizei alle Süchtigen die sie aufgreift Registriert,können sie besser überwacht werden wodurch meiner meinung nach viele die möglichkeit einer legalen Drogenbeschaffung bevorzugen werden. Oder was natürlich noch besser währe, gleich eine Entzugstherapie machen.
Kommentar von johann — September 25, 2007 @ 10:27
Erstens, wenn jemand so süchtig nach Drogen ist, dass er so dermaßen auffällt dass er verhaftet wird, ist es sowieso schon zu spät. Abgesehen davon kommt man nirgendwo besser an Stoff ran als im Gefängniss, und es ist sowieso falsch, einen Süchtigen als Verbrecher anzusehen. Meistens hat es einen guten Grund, wenn es so weit kommt, und Entzugstherapien helfen sowieso nicht, bloß solange, wie die Person die Therapie macht. von 10 Leuten hilft es vielleicht einem, das ist die Statistik, und das ist bei weitem nicht genug.
Meiner Meinung nach müsste ein Drogensüchtiger so lange in Therapie gehen, bis er aus eigener Kraft den Mut aufbringt, auf Entzug zu gehen, so lange, bis er das Zeug nie wieder anrühren möchte, bis ihm davor graut, sich selbst wieder den Beweis zu geben, dass er total kaput ist. Denn Einsicht ist der erste Schritt der Besserung, wenn auch manchmal ziemlich hart.
Abgesehen davon, dass es eine Schande ist, dass in der heutigen Gesellschaft die Menschen zu Drogen greifen müssen, um nicht vollends vor die Hunde zu gehen, und dabei blindlings in ihr Verderben rennen.
Kommentar von Easy — Oktober 6, 2007 @ 11:31
Danke auch für dein Kommentar Easy!
Mit Deinem 2.und 3.Absazt stimme ich 100% überein.
Zum 1.Absazt möchte ich ein paar Gedanken hinzufügen!
RAUCHER und ALKOHOLIKER sind auch SÜCHTIGE, aber nach unseren Gesetzen keine Verbrecher. Ihnen wird auch die Möglichkeit gegeben legal ihr Suchtmittel zu kaufen. Was aber wenn sie sich am SCHWARZMARKT damit eindecken?…und man erwischt sie dabei?…
DROGENSÜCHTIGE kaufen IMMER am SCWARZMARKT und unterstützen damit aktiv Verbrecher und sponsern damit auch indirekt Terroristen.
Und ich denke sie (die Süchtigen)müssen das auch wissen!
Entlastend ist nur: Drogensüchtige haben zur Zeit keine Möglichkeit sich legal zu versorgen!(weder in Freiheit noch im Gefängniss)
Solange es Gesetze nicht erlauben, daß (Registrierte) SÜCHTIGE ihre notwendigen Drogen legal erwerben können, werden nur Probleme Verstärkt und keinem wird geholfen…(ausser: Dealern, Mafia, Drogenbossen…, und natürlich korrupten Politikern u.Polizisten die Schmiergelder aus Drogengeschäften erhalten und dadurch auch keinen Grund sehen sich für vernünftige Gesetze einzusetzen!)
Schöne Grüße
Johann
Kommentar von johann — Oktober 10, 2007 @ 11:13
Gut gedacht, johann!!
Aber ich würde mal sagen, einem echten Süchtigen ist es scheißegal, wer von seiner Sucht profitiert oder auch nicht, und einem echten Alkohol-, oder auch Zigarettensüchtigem ist es auch egal, wo er seine ,,Drogen” kauft, solange er sie nun mal hat.
Außerdem werden Drogensüchtige vorraussichtlich NIE legal die Möglichkeit haben, sich zu versorgen. Ich meine, wenn jemand illegale Drogen nimmt, ist er ja ,,nicht mehr betriebsfähig”. Wenn ein paar Konsumenten von Alkohol ,,übers Ziel hinausschießen” , schwer süchtig werden und alles was dazugehört, ist das ja ,,nicht so schlimm”, wenn ein paar Raucher an ihrer Sucht sterben, ist das ,,nun mal Pech”, verstehst Du?
Abgesehen davon gehört das alles nun mal zur Welt dazu, es ist ein Teil von ihr, ohne die sie nicht mehr so existieren könnte, wie wir sie kennen. Ohne Süchtige, Dealer, Mafia, Drogenbossen, Korrupten, etc. würde nun mal das gesamte gesellschaftliche Gerüst, das allmählich aufgebaut wurde, zusammenkrachen, auch wenn mir das doch ziemlich weh tut.
Ah ja, und noch was: In dem Land, in dem ich wohne, werden Drogensüchtige nur dann ins Gefängniss gesperrt, wenn sie auffällig werden ( z.B wenn sie dealen, Amok laufen, etc…). Das mit dem Gefängniss ist zwar ohnehin nicht der Bringer, aber das heißt auch, dass man keinerlei Notiz von ihnen nimmt, sie einfach nur als Schande der Gesellschaft duldet, und sie für Touristen und dergleichen kurzerhand unsichtbar macht, was ich doch ziemlich beschissen finde!!!
Kommentar von Easy — Oktober 13, 2007 @ 10:17