Orthozentrum - Neukölln - oder wie man Patienten verarscht
Es ist Freitag Morgen und ich rufe Orthopäden an, weil mein Sohn einen Unfall hatte. Bei meinem Lieblingsorthopäden sagt man mir, das es heute voll ist und ich 1 Stunde warten müsste, daher beschliesse ich, weitere Orthopäden nach einem Termin zu fragen, da ich wenig Zeit habe.
Ich freue mich sehr, als das Orthozentrum - Neukölln mir sagt, wenn ich gleich vorbeikomme, geht es ganz schnell. Ich setzte mich also schnell ins Auto und fahre hin - dauert keine 10 Minuten, obwohl die auf der Internetseite der Praxis genannten “zahlreichen kostenlose Parkplätze” nicht vorhanden sind, finde ich glücklicherweise schnell einen Parkplatz.
Ich gehe in die Praxis, werde freundlich begrüßt und soll im Wartezimmer Platz nehmen. Aber von wegen kurz, nach über zwei Stunden, in denen gerade einmal drei Patienten aufgerufen wurden, wage ich es einmal nachzufragen, wie lange das “es geht ganz schnell” denn so dauert. Und als Antwort erhalte ich so nette Sätze wie, “Wenn es Ihnen nicht passt, können Sie ja gehen” und weitere unfreundliche Bemerkungen, und als ich mich über den Ton beschwere, verweist man mich der Praxis!
Herzlichen Dank, Orthozentrum - Neukölln, und auch insbesondere Frau Dr. Karin Sturm für besonders unfreundliche Worte, den Diebstahl meiner Zeit und die unterlassene Hilfeleistung, der Sie sich als Ärztin damit schuldig gemacht haben. Eine entsprechende Anzeige einzuleiten, wird mir ein Vergnügen sein - denn wenn Sie als Arzt zu dumm sind, Ihre Praxis zu organisieren, lassen Sie es nicht an uns Patienten ab. Zumindest eine halbwegs verbindliche Aussage über die Wartezeit sollte auch für einen Arzt machbar sein.
Finger weg von dieser Praxis - da geht es nur um das Geld verdienen und nicht um das Patientenwohl - denn sonst gibt es keinen Grund den Patienten in die Praxis zu bestellen, obwohl man keine Zeit hat…..
Orthozentrum - Neukölln muss schliessen. Frau Dr. Karin Sturm sollte man unverzüglich die Zulassung entziehen!
Hallo Patientenkollege,
kann mich Ihrer Meinung überhaupt nicht anschliessen, empfehle dringend beim Lieblingsorthopäden zu bleiben und meinen Lieblingsorthopäden nicht weiter zu belästigen.
Ich habe als Sportler (Fußballspieler) niemals eine bessere und kompetentere Behandlung erlebt als in dieser Praxis.
Hr. Dr. Lutz war jahrelang in der Fußballbundesliga tätig, seine Kollegin Fr. Dr. Marina (nicht Karin) Sturm ist eine hervorragende Orthopädin. Ein Urteil hierüber können Sie sich ja doch gar nicht erlauben, da Sie dort ja wohl nicht behandelt wurden, gell???
Die Praxis ist weiterhin für die Berufsgenossenschaftliche Unfallbehandlung zugelassen und muss deshalb häufiger Unfallpatienten zwischenschieben. So, wie es anscheinend Ihrem Sohn ging. Daher wohl auch die Terminzusage, die ja bei dem Lieblingsorthopäden nicht geklappt hat.
Die gesamte Mannschaft des Orthozentrums Neukölln ist ausgesprochen freundlich, lässt sich allerdings auch nicht alles gefallen, wie ich selbst schon mal erlebte und da kann ich nur sagen: MIT RECHT!!
Kommentar von Schulle — Juni 12, 2007 @ 6:46
Ich finde es halt immer wieder erstaunlich, daß man sich bei Ärzten irgendwie so als Bittsteller fühlen soll und aber auch wirklich nie wenig Zeit mir Warten verbringt.
Wenn ich das im Einzelhandel mit meinen Kunden so machen würde, wären wir sicher bald pleite.
Und daher erwarte ich eben auch bei einem Arzt - besonders wenn ich diesen nur besuche, weil er angeblich Zeit für mich hat - doch ein klein wenig Verbindlichkeit. Damit meine ich sicher nicht eine halbe Stunde und könnte zur Not auch mit einer Stunde mal leben, aber irgendwann ist auch meine Geduld am Ende.
Und noch wichtiger, zumindest erwarte ich eine ehrliche Auskunft auf eine höfliche Nachfrage - und nicht etwa barsch abgehandelt zu werden. So weit geht mein Verständnis leider dann nicht.
Kommentar von KeinBlattVormMund — Juni 12, 2007 @ 7:54
Hallo, meiner Meinung nach sind nicht unbedingt immer die Ärzte schuld. Sie sind auch nur Menschen und irgenwan mal am Ende mit ihren Kräften. Dazu noch eingeschränkte Geldkontingente. Es liegt oft auch an der Organisation, und die machen ganz andere. Wenn barsche Worte fallen, dann kann das ja auch mal am Wesenszug einer Schwester oder eines Arztes liegen. Keiner ist perfekt und das hat dann mal nichts mit dem Gesundheitssystem zu tun.
Kommentar von Lothar Seifert — September 30, 2008 @ 5:50
Verstehe den Groll des Beitragserstellers vollkommen und hoffe, seine Anzeige hat Erfolg gehabt. Ich wohne in Frankfurt/Main und kenne diesen Zickenterror an der völlig falschen Stelle aus eigener Erfahrung, allerdings als Blutspender(!) im BSZ Frankfurt. Diese rotzfreche Radikalität von weiblichem Personal durfte ich auch an anderer Stelle beobachten.
Sie spüren halt genau, wann man sie braucht, und das lassen sie einen gern mal spüren. Da nützt es auch nicht, wenn andere dann verharmlosen und “ganz tolle” Erfahrungen gemacht haben. Was in diesem Beitrag hier steht ist eine bodenlose Frechheit und an zwischenmenschlicher Radikalität kaum noch zu überbieten.
Es muß in einem Land erlaubt sein, Fragen zu stellen. Besonders wenn es heißt “geht ganz schnell” und nachher sind 2 Stunden um.
Hoffentlich wurde vor Gericht diesen Gören heftig eingeheizt.
Zu viel zu tun oder Streß ist in keinster Weise eine Entschuldigung, sondern eine vorgeschobene Ausrede. Man muß sich benehmen können und man muß fair bleiben können, trotz Arbeit, trotz Streß, ansonsten ist man klar überfordert.
Wo aber war der Streß wenn in 2 Stunden 3 Leute aufgerufen werden ?
Möchte die Kommentarposter doch auch bitten, sich vorzustellen SIE SELBST wären betroffen und nicht bequem und selbstgerecht in bester neudeutscher Leck-mich-am-Arsch-Manier hier ihre Gleichgültigkeit zu artikulieren.
Kommentar von Mark100 — November 28, 2008 @ 5:48